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Integration an der IGS
Eltern von körper-, lern- oder geistig behinderten Kinder berichten aus ihrer Erfahrung an der IGS:
In der Praxis hat sich die Einrichtung einer Integrationsklasse bewährt. Für die normal beschulten Kinder ergeben sich keine Nachteile. Die kleine Klasse mit ungefähr 24 Schülern und die intensive engagierte Betreuung durch zwei Klassenlehrer, einen Sonderschullehrer, eine Erzieherin und einen Integrationshelfer ist für alle vorteilhaft.
Das gemeinsame Lernen, sich gegenseitig zu helfen und zu akzeptieren, die Grenzen und Fähigkeiten kennenzulernen ohne auszugrenzen, ist eine wichtige Erfahrung. Der Umgang mit behinderten Schülerinnen und Schülern wird bald als etwas ganz "Normales" angesehen.
Für die Mitschüler und Mitschülerinnen wird es selbstverständlich, den "Förderkindern" bei Bedarf zu helfen und diese zu unterstützen. Für die behinderten Kinder gibt es eine gezielte Förderung in den Schwachpunkten, so dass sie sonst am allgemeinen Unterricht teilnehmen können. Bei einer Leistungsverbesserung kann der I-Status aberkannt werden und der Schüler ohne Klassen- oder Schulwechsel normal beschult werden.
20.10.09. 12:26:20. 151 Wörter, 184 Ansichten. Kategorien: Elternarbeit , Einen Kommentar hinterlassen »